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Die weissen Riesen von Kamp-Lintfort
So häßlich, wie sie lang sind, passen sie ebenso wenig in das Bild dieser Stadt, wie ein Raketenübungsplatz. Zu Zeiten von Fernsehserien, wie Dallas und Co. mag es schick gewesen sein, hoch über dem arbeitenden Volk zu residieren. Aber doch nicht in Kamp-Lintfort, einer Arbeiterstadt. Sowieso sehen Wohnungen der gehobenen Klasse doch wohl etwas anders aus. Zu dem wurden seit Jahrzehnten dort  fast nur Menschen zusammengepfercht, die aus sozial schwachen Verhältnissen stammen. Ein Getto wurde erschaffen, eine Brutstädte für Kriminalität und Armut, von unseren eigenen Stadtvätern, mitten im Herzen unserer Stadt. Diese unsere Mitmenschen brauchen weder einen Stempel auf der Stirn, noch eine Armbinde, damit man sie erkennt, sie brauchen eine ehrliche Chance und ein würdiges Zuhause, damit sie sich aus ihrer Situation befreien können. Diese Dinger hätten niemals gebaut werden dürfen, und jetzt kommen sie endlich weg. |
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Drei Eichen
Ein weiterer Einkaufstempel für Kamp-Lintfort, eine City-Mal nach amerikanischem Vorbild? Was soll das werden? Seit Jahren werden hier in KaLi Arbeitsplätze vernichtet, demnächst werden auch noch die letzten Zechen vom Niederrhein, die sich alle im Einzugsgebiet dieser Stadt befinden still gelegt, dann sind hier fast alle arbeitslos. Ironie der ganzen Geschichte... Mit diesem wirklich schönen Bauwerk wird eine weitere Anlaufstelle geschaffen, die vom alten Rathaus, über das C&A-Dingsbums, am REAL vorbei, bis über LIDL, PLUS und ALDI, bis hin zum OBI eine echte Achse bildet und ganz sicher auch Menschen von Außerhalb anziehen wird. Damit dürfte der Wunsch der Werbegemeinschaft, mehr Menschen in die Fußgängerzone zu bekommen, endlich in Erfüllung gehen. Mit ein bischen Glück, wird diese Achse die Lintforter Innenstadt tatsächlich beleben. Außerdem wird dort eine Leistung erbracht, die neue Arbeitsplätze bindet.
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